Wanderberichte - Wanderbewegung Kreis Pinneberg

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Brandenburg a.d. Havel

Wanderbewegung Kreis Pinneberg
Veröffentlicht von in Text mit Bildern · 5 März 2019
Wanderwoche in und um Brandenburg a.d. Havel

Die Wanderwoche wurde von Sabine Weiße, 1. Vorsitzenden geleitet. Mit dem ICE und der
Regionalbahn kamen die Teilnehmer an ihr Ziel, die Stadt Brandenburg a. d. Havel. Die
Wanderungen richteten sich um das Gebiet Havel-Elbe-Wanderwege, Rathenow, Premnitz,
Pritzerbe, dem Wannsee und der Pfaueninsel. Am ersten Tag war der Wettergott der Gruppe
nicht so hold. Trotz etwas Regen und Wolken ging es auf Wanderschaft. Mit dem Regio fuhr
die Gruppe nach Premnitz, um auf dem Havel-Elbe-Weg die erste Etappe zu beginnen. Bei
den Sand-, Wald,- und Wiesenwege war der Untergrund schlecht zu begehen.
Die Wanderer wurden durch die herrlichen Ausblicke entschädigt. Zu bestaunen waren
ebenfalls, die am Wegesrand, auf Baumstämmen, stehenden Waldmännchen, die mit lustigen
aufklappbaren Köpfen versehen waren und Bienenhotels. Besonders glücklich war die
Gruppe über den überdachten Rastplatz im Walde. Am Ende dieses Wandertages lag
Rathenow. Mit einem Besuch im historischen Cafe "Meister Möhring" klang ein herrlicher
Tag aus.

Am nächsten Tag hieß es, nach einem ausgedehnten Frühstück, wieder wandern. Die
Bewegung, die herrliche Luft und der Duft der Wälder führten durchs trockengelegte
Sumpfgebiet, das sich mit all seiner Besonderheit und Schönheit präsentierte. Nach einem
gemütlichen Abend-Essen endete der Tag.

Bei sonnigen Temperaturen bis zu 30 Grad, ging es über den "Storchenwanderweg" bis zum
Mönchsgut und Fruchthof Domstift in Mötzow, verbunden mit der Einkehr zu Kaffee,
Kuchen, Eis, oder frischen Heidelbeeren.

Bei der Wanderung entlang des Wannsees grüßten die alten historischen Villen herüber. Am
Fähranleger wurde die Gruppe zur Pfaueninsel übergesetzt. Diese herrliche Insel wurde von
Friedrich Wilhelm II. gestaltet und als Ruhepol genutzt. Die Teilnehmer bestätigten dieses
Empfinden der Erholung. Der Tag klang mit einem Essen beim „Italiener“ aus.

Der vorletzte Tag stand zur freien Verfügung. Dieser wurde von der Wandergruppe genutzt,
um eine Stadtbesichtigung auf den Spuren von Loriot, der in dieser Stadt geboren wurde, zu
unternehmen.
Anschließend ging es an Bord der "Pegasus“. Zu Beginn der Havelrundfahrt passierte das
Schiff die Schleuse und den Beetzsee. Hier befindet sich die internationale bekannte
Regattaanlage, weiter fuhr die „Pegasus“ durch den Silokanal und dem herrlichen
Naturschutzgebiet der Niederhavel. Die Fahrt endete nach 2,5 Stunden an der
Jahrtausendbrücke. Der Abend stand zur freien Verfügung.
Ein besonderer Bonbon war der unvergessliche Besuch im Dom zum "Orgelkonzert um
Mitternacht".

Der letzte Tag stand wieder im Zeichen des Wanderns. Premnitz- Pritzerbe eine weitere
Etappe des Havel-Elbe-Wanderweges. Auf einer Geschicklichkeitsanlage an der Havel
trainierten die Wanderer, um für den 16 km langen Wanderweg bei 30 Grad, durch meist
schattige Gebiete, den letzten Wandertag zu überstehen.

Es war eine schöne Woche, einbezogen ebenfalls mit dem Wissen und das Einsetzen des
Wander-Geocaching-Experten für die Gruppe. Es war schön, auch wenn sich bei den
Wanderern die Muskeln meldeten, von denen sie noch nichts wussten, die Füße etwas dicker
wurden, oder sich Kratzer und Mückenstiche einstellten. Jeder war glücklich über die
Herausforderung, es mal wieder geschafft zu haben.
Danke an die Wanderführerin und bis zum nächsten Mal im Eichsfeld, Bad Heiligenstadt.




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